+++ „Singt dem Herrn ein neues Lied“ - Konzert der Chöre aus der Kulmregion. Sonntag, 31.03.2019, 17.00 Uhr, St. Johannis-Kirche Wirbenz +++ Hier finden Sie besinnliche Texte oder die Predigt vom letzten Sonntag zum Nachlesen. +++

Einmal im Monat treffen sich die Senioren unserer Kirchengemeinde im Seniorenkreis.
Seit mehr als 3 Jahrzehnten bereitet das Team um Marga Pühl mit viel Engagement und Kenntnis die Nachmittage vor.
Wie wichtig den älteren Menschen der Austausch und die geteilte Lebensfreude ist, zeigt die rege Teilnahme. Beliebt sind die regelmäßigen Vortrags- und Kaffeenachmittage in geselliger Runde, sowie Sommerfest, Faschings- und Adventsfeier. Natürlich kommen auch Themen der Theologie zur Sprache.

Mitarbeiterteam

von links: Steffi Pelz, Gunda Höllering, Margot Pichler, Margit Kynast, Marga Pühl und Reinhold Kynast

Aktuelles aus dem Seniorenkreis:

12.03.2019:
Informationen zum Weltgebetstag mit Käthe Pühl
Beginn um 14.00 Uhr

09.04.2019:
Beichte und Abendmahl mit Pfarrer Klausfelder
Beginn um 14.00 Uhr

14.05.2019:
Demenz - Depression mit Dr. Ralf Cronenberg
Beginn um 14.00 Uhr

Reinhold Kynast

Eine große Überraschung wartete im weihnachtlich geschmückten Gemeindehaus auf die Senioren der Kirchengemeinde bei deren Adventsfeier. Sie bekamen nämlich Besuch von 23 Kindern des Kindergartens „Haus der kleinen Füße“. Mit verschiedenen Liedern trugen die kleinen Besucher zu einer festlichen Stimmung und besinnlichen Atmosphäre bei.

Eine angenehme Überraschung gab es dann für die Kinder, als der heilige Nikolaus im Gemeindhaus auftauchte und für jedes Kind eine Tüte gefüllt mit Süßigkeiten und Obst dabei hatte. Anschließend verabschiedeten sich die Kinder mit großem Hallo von den Senioren, welche nicht mit Beifall für die Kinder für deren Vorträge sparten.

Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken mit weihnachtlichen Stollen nahm auch Pfarrer Hartmut Klausfelder an der Adventsfeier teil. Dieser informierte die Senioren, dass wenige Tage nach dem 1. Advent das bekannte Lied „Stille Nacht“ seinen 200. Geburtstag feierte. Er brachte dann den Senioren nicht so bekannte Hintergründe um das Lied vor.

Ursprünglich, so der Pfarrer, hatte „Stille Nacht“ sechs Strophen und wurde immer erst nach der Christmette oder der Messe mit Gitarrenbegleitung gesungen. Wobei die Gitarre in der damaligen Zeit als „Wirtshausinstrument galt und in den Kirchen nicht benutzt wurde. Am Anfang galt das Lied auch als Volksmusik und wurde in den Kirchen zum Gottesdienst nicht gespielt.

Die heute bekannten drei Verse wurden durch Johann Heinrich Wichern vom Rauhen Haus in Hamburg ausgewählt. Sie wurden erstmals im Jahre 1924 in der Lorenzkirche in Nürnberg in einer Christmette gesungen. Erst im Jahre 1997 hielten sie Einzug in das Gesangbuch.

Der heilige Nikolaus hatte natürlich auch die Senioren nicht vergessen. Für jeden der Senioren hatte er ein Geschenk im Form eines selbstgemachten Apfelgelees dabei.

Reinhold Kynast