+++ Hier finden Sie besinnliche Texte oder die Predigt vom letzten Sonntag zum Nachlesen. +++
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Liebe Jubilarinnen und Jubilare, liebe Gemeinde! Meine Predigt zur Jubelkonfirmation hat wieder ein Motto. Dieses Motto haben Sie sicherlich be-reits im Gottesdienstprogramm gelesen. Ich möchte es hier vorne mit einem Plakataufsteller noch einmal sichtbar machen. Der Titel meiner Predigt lautet:

„Beschwingt durchs Leben gehen“

Bestimmt gab es im Leben unserer Jubilare, aber auch im Leben aller hier Anwesenden solche Momente: Wo Sie beschwingt durchs Leben gegangen sind. Da war Ihr Gang aufrecht, der Kopf erhoben, der Gang leicht federnd. Vielleicht haben Sie sogar ein Lied gepfiffen oder vor sich hin gesungen. Was sind das für Momente, in denen man beschwingt durchs Leben geht? Vielleicht wollen Sie, während ich einige Beispiele nenne, selbst ein wenig in Ihren Erinnerungen kramen … Beschwingt durchs Leben geht man auf jeden Fall nach einem schönen Erlebnis: Du hattest beruflich Erfolg oder im privaten Bereich ist etwas gut gelungen. Oder der Lieblings- Fußballverein hat gewonnen (eine Sache, die mir im letzten Jahr als Club-Fan leider kaum vergönnt war). Vielleicht hat es auch Nachwuchs gegeben in der Familie: Kinder oder Enkel, und alles ist gesund. Oder Sie haben eine Veranstaltung oder ein Konzert miterlebt, und waren begeistert. Nach einem wundervollen Tanzabend geht man vielleicht auch beschwingt nach Hause. Vielleicht erinnern Sie sich auch an ein Erlebnis, wo Ihnen eine Zentnerlast vom Herzen oder von den Schultern gefallen ist: Eine ärztliche Untersuchung hat keinen negativen Befund ergeben. Oder Sie haben eine Prüfung hinter sich gebracht und bestanden. Ja, liebe Jubilare, liebe Gemeinde, ich könnte sicherlich noch viele Beispiele aufzählen. Beispiele für Lebenssituationen, in denen Sie beschwingt durchs Leben gegangen sind. Ich denke, es ist in jedem Falle klar geworden, was für Momente das sind im Leben, die uns zum „Schwingen“ bringen, die den „Swing“ in uns auslösen, um es einmal musikalisch auszudrücken. Bestimmt ist auch der Beter des 103. Psalms beschwingt gegangen oder gelaufen, als er die Worte seines Gebetes gesprochen oder gesungen hat. Möglicherweise hat er sogar dazu getanzt. Wir haben die berühmten Verse des 103. Psalms vorhin im Wechsel als Gebet gesprochen. Ich lese noch einmal einige Verse vor:

1 Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! 2 Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: 3 der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, 4 der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, 5 der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler.

Pfarrer Hartmut Klausfelder

Am Sonntag wurden in Neustadt am Kulm zwei Mädchen und vier Jungen konfirmiert und dadurch zu „erwachsenen“ Mitgliedern in der Kirchengemeinde. Bei den Evangelischen Christen erneuern die Jugendlichen, in der Regel im vierzehnten Lebensjahr, das Taufgelübde, das Eltern und Paten für den Täufling gegeben haben und erneuern damit das Bündnis mit Gott. Wer konfirmiert ist, darf bei den kirchlichen Wahlen mit abstimmen und erste Ämter in der Gemeinde übernehmen.

Eine Konfirmation ist eine sehr feierliche Angelegenheit, die bereits am Samstag mit der Beichte beginnt. Nach einem Jahr Vorbereitungszeit und Unterricht erhielten die Konfirmanden am Sonntag dann das heilige Abendmahl und wurden eingesegnet.

Christine und Werner Rupprecht

Bei der Konfirmation am 28. April, um 9.30 Uhr, bestätigen die folgenden zwei Konfirmandinnen und vier Konfirmanden ihre Taufe und ihre Zugehörigkeit zu Gott und unserer Gemeinschaft. Vorher legen sie am Samstag, den 27. April, um 17 Uhr, die Beichte ab.

  • Lara Dollhopf aus Neustadt am Kulm
  • Elias Krapf aus Weha bei Kastl
  • Ingo Krause aus Neustadt am Kulm
  • Ines Preißinger aus Filchendorf
  • Jan Prischenk aus Neustadt am Kulm
  • Patrick Steinrück aus Menzlas bei Schlammersdorf
Andreas Walter

Vielleicht geht es Ihnen momentan genauso wie mir: Es reicht mit dem Winter! Auch wenn es in diesem Winter bei uns ja erst ziemlich spät zu schneien begonnen hat, kann ich dem Schnee und den kalten Temperaturen draußen jetzt nichts mehr abgewinnen (als ich diesen Text schrieb, schneite es gerade heftig draußen, vielleicht ist es ja mittlerweile schon wieder besser). Da lohnt es sich doch, nach vorne zu blicken, auf die Zeiten, in denen es wieder wärmer wird. Bald ist es wieder soweit und die Natur beginnt aufs Neue aufzublühen. Und da ist dann natürlich noch ein großes Ereignis im Frühjahr: Die Konfirmation. Lange dauert es nicht mehr und unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden haben ihr großes Fest.

Andreas Walter

Am vergangenen 2. Adventssonntag wurden unsere Teamer für Ihre Teilnahme an einer Fortbildungsmaßnahme bei Christine Pühl und Andreas Walter geehrt.

Mit der Konfirmation bekommt man nämlich einige Rechte innerhalb der Kirche. Zum Beispiel darf man Taufpatin oder Taufpate werden. In unserer Kirchengemeinde darf man außerdem als Konfiteamer mithelfen. Das heißt, man wechselt in eine andere Rolle: Vom teilnehmenden Konfi hin zum mitgestaltenden Konfiteamer. Die Konfiteamer unterstützen Pfarrer Klausfelder und Andreas Walter im Konfiunterricht, leiten Spiele an, machen einen geistlichen Input in Form einer Andacht oder begleiten Gruppenarbeiten.

Andreas Walter

Jedes Jahr am schulfreien Buß- und Bettag laden die Kindergottesdienstteams aus Neustadt am Kulm und Frankenberg zum Kinderbibeltag in die Kulmstadt ins evangelische Gemeindehaus ein. Insgesamt waren es 63 Kinder, welche in diesem Jahr der Einladung gefolgt waren. Sein Rekord in den letzten zehn Jahren. Die 14 Helfer mit der Unterstützung von vier Konfirmanden bereiteten den Kindern ein abwechslungsreiches Programm. Pfarrer Hartmut Klausfelder zeichnete für den Inhalt des Vormittages verantwortlich. Die organisatorische Leitung lag bei Andreas Walter.

Andreas Walter