+++ Hier finden Sie besinnliche Texte oder die Predigt vom letzten Sonntag zum Nachlesen. +++
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Liebe Gemeinde!

Eine Lichtgestalt. Eine himmlische Lichtgestalt hatten sie gesehen, die drei Jünger Petrus, Jakobus und Johannes. Jesus war mit ihnen allein auf einen Berg gestiegen. Und da war es passiert: Für einen Moment war der Jesus, den sie kannten, wie verwandelt: Aus dem Menschen Jesus wurde ein himmlisches Wesen, voller Licht, voller Glanz und Herrlichkeit. Und dann diese Stimme vom Himmel: „Das ist mein lieber Sohn. Auf ihn sollt ihr hören.“ Petrus, Jakobus und Johannes konnten es nicht fassen, was sie gesehen hatten. Für sie hatte sich das Tor zum Himmel ein Stück weit geöffnet. Und das Tor war Jesus selbst gewesen.

Aber kaum waren sie an den Fuß der Berges zurück-gekehrt, da platzte das alltägliche Leben mit einem großen Knall auf sie ein. Das alltägliche Elend war von einer Sekunde auf die andere wieder präsent: Am Fuß des Berges der Verklärung waren die ande-ren Jüngerinnen und Jünger in heftige Diskussionen mit Schriftgelehrten und umstehenden Leuten ver-strickt. Es wurde wild gestikuliert, jeder redete auf jeden ein, die Stimmung war gereizt und laut. Was für ein Kontrast zu dem, was Petrus, Jakobus und Johannes auf dem Gipfel des Berges mit Jesus zu-sammen erlebt hatten.

Auch Jesus selbst schien ungehalten von dem Durcheinander und dem Lärm. „Was ist denn los? Worüber streitet ihr denn so laut?“ fragte er sichtlich genervt in die Runde. „Jesus, sieh dir diesen Jungen an“, sagte einer der umherstehenden Jünger zu Jesus: „Die Leute sagen, er ist von einem bösen Dämon befallen. Und dieser Dämon reißt ihn von Zeit zu Zeit auf den Boden. Dann fängt er an zu zucken, wird wild hin- und her-gewälzt und hat Schaum vor dem Mund. Wir haben schon versucht, den bösen Geist aus dem Jungen auszutreiben. Aber wir haben es nicht geschafft. Je-sus, vielleicht solltest du selbst einmal …..“

Pfarrer Hartmut Klausfelder

Liebe Gemeinde!

Wir leben in einer Welt, in der sich vieles verändert, zum Teil drastisch: Das Klima wandelt sich schneller und heftiger, als von vielen Wissenschaftlern befürchtet. Die noch nie dagewesene Hitzewelle in Australien ist ein weiterer Beleg dafür. Die politische Landschaft, die Zusammensetzung der Parlamente mit Parteien ändert sich ebenfalls grund-legend. Flüchtlingsströme über das Mittelmeer oder auf dem Landweg reißen nicht ab und stellen ganz Europa vor große Aufgaben, die sich nicht einfach mit Mauern, Stacheldraht oder Schießbefehl lösen lassen. So vieles verändert sich, - zum Teil drastisch.

Da wirkt eine Bewegung fast wie eine Art Gegengewicht, wie ich finde. Eine Bewegung, die sich um ein Wort gruppiert. Ein Wort, das in aller Munde ist und zur weltweiten Bewegung geworden ist: Nachhaltig-keit. Nachhaltigkeit, was ist das eigentlich? Blättert man im Duden nach, so erhält man als Er-klärung folgenden Satz: Als „nachhaltig“ bezeichnet man das, was eine für „längere Zeit anhaltende Wirkung“ besitzt. „eine für längere Zeit anhaltende Wirkung ….“ In einer Zeit, in der sich alles ändert, in der alles Verlässliche wegzubrechen scheint, da sehnt man sich „Nachhaltigkeit“ herbei. Man sehnt sich nach etwas Dauerhaftem, nach etwas Bleibendem.

So verstanden, steht die Haltung der Nachhaltigkeit eigentlich auch uns Christen gut zu Gesicht. Schließ-lich besitzt Jesus Christus ja auch eine „länger an-haltende Wirkung“. Und wie lange diese Wirkung schon anhält, an die 2000 Jahre. Auch der für den Silvesterabend vorgesehene Pre-digttext passt zum Gedanken der Nachhaltigkeit. Im so genannten Hebräerbrief, im 13. Kapitel, lesen wir:

„Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. Lasst euch nicht durch mancherlei und fremde Lehren umtreiben, denn es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade.“

Pfarrer Hartmut Klausfelder

Am Sonntag, dem vierten Advent, 22. Dezember laden wir anstelle des morgendlichen Gottesdienstes, zu einem „Tag der offenen Kirche“ ein.

Zum Motto „Auf dem Weg zur Krippe“ erwarten die Besucher allerlei Überraschungen, Besinnliches, Kreatives und Anschauliches. Auch an die Kinder wurde gedacht. Das Ganze wird von Adventsmusik umrahmt.

Die Kirche ist von 10.00 – 16.00 Uhr geöffnet.

Um 16.00 Uhr schließt sich eine Adventsandacht an, die vom Team „Kirche einmal anders“ unter der Leitung von Frau Käthi Pühl gestaltet wird.

Es ergeht herzliche Einladung. Der Eintritt ist frei.

Pfarrer Hartmut Klausfelder

Am Samstag, den 21. Dezember, um 17.00 Uhr, ist wieder das Bayreuth-Kulm-Ensemble der Musikpädagogin Anneliese Meyer-Adam in der Stadtkirche zu Gast. Das inzwischen sechsköpfige Ensemble bringt in der bereits weihnachtlich geschmückten Kirche Arien, Sololieder und Chorgesänge vom Barock über die Romantik bis zur Neuzeit zu Gehör. Neben vielen bekannten und vertrauten Melodien bietet das Konzertprogramm auch manche wunderschöne Neuentdeckung unter den Advents- und Weihnachtsliedern.

Ausführende sind:

Marion Klausfelder - Sopran
Evi Haberberger – Sopran
Nina Ruppenstein - Mezzosopran
Irmgard Seemann - Alt
Tobias Gesell - Tenor
Marius Pöhnlein - Bass

Die Lieder werden an der Orgel und am Klavier begleitet von Hartmut Klausfelder und Evi Haberberger.

Der Eintritt zu diesem stimmungsvollen Adventskonzert ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Pfarrer Hartmut Klausfelder

Liebe Gemeinde!

Als Predigttext habe ich heute eine Geschichte aus dem Markusevangelium herausgesucht: Markus 5,24b-34.

Bei dieser Erzählung muss ich an eine sehr interessante Fortbildung denken. Sie liegt jetzt schon fast 10 Jahre zurück. Und trotzdem beschäftigt mich das, was ich damals gehört habe, bis heute. Die Veranstalter hatten damals einen professionellen Werbefachmann aus der freien Wirtschaft ein-geladen. Es ging um die Frage, wie wir Kirche werbend wirken können. Oder anders ausgedrückt: Welche Werbung braucht unsere Kirche? Welche Werbung passt zu uns? Und mit welchem Werbeslogan können wir angemessen und zeitgemäß werben? Ich kann Ihnen sagen, es war wirklich spannend mitzuerleben, wie dieser Mann, der sonst Werbe-kampagnen für Ariel, Tschibo und unzählige andere Unternehmen entwirft und seit Jahrzehnten damit großen Erfolg hat, wie dieser Mann unsere Kirche wahrnimmt. Wissen Sie, was der Werbefachmann nach einein-halb Tagen intensivem Kontakt mit Pfarrerinnen, Pfarrern und kirchlichen Mitarbeitern als Werbeslo-gan für unsere Kirche und insbesondere für die Arbeit mit Familien vorgeschlagen hat? Lassen Sie sich diesen Satz einfach einmal auf der Zunge zer-gehen, auch, wenn er fast 10 Jahre alt ist:

„Ein bisschen Gott tut gut.“

Stellen Sie sich einfach einmal in Gedanken ein Plakat dazu vor mit der Kirche von Neustadt am Kulm, mit der Einladung zu einer Veranstaltung oder einem besonderen Gottesdienst, - und darun-ter, neben einem Logo der Satz: „Ein bisschen Gott tut gut.“ Wie ich diesen Vorschlag des erfahrenen Werbefachmannes zuerst gehört habe, dachte ich mir: „So ein Quatsch. Was wollen wir denn als Christen mit ein „bisschen Gott“, mit einem „göttlichen Appetithappen“, „Jesus light“ sozusagen. Gerade uns engagierten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbei-tern, gerade uns überzeugten Teilnehmern an Got-tesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen, uns geht es doch um die ganze Wahrheit, und nicht um ein „bisschen“, um ein kleines Stück davon, oder?

„Ein bisschen Gott tut gut.“

Pfarrer Hartmut Klausfelder

Herzliche Einladung zu einem ganz besonderen Gottesdienst:

Wann ?

Samstag , 2. November, um 17.00 Uhr

Wo ?

Pauluskirche Trabitz

Wer ?

Familien mit Kindern, Jung und Alt Evangelische, Katholische und Interessierte

Was ?

Familiengottesdienst in der Kirche, anschl. Bratwürste frisch vom Grill am Reformationsfeuer vor der Kirche

Weitere Informationen

im Pfarramt Neustadt am Kulm Tel. 09648/272 oder unter 0151/51034407

 

Pfarrer Hartmut Klausfelder

Herzliche Einladung zu einem besonderen Gottesdienst am Sonntag, 20. Oktober, 10.00 Uhr, in der Dreieinigkeitskirche in Neustadt am Kulm mit dem Jugendchor der Kantorei St. Veit Wunsiedel. Die Leitung des Chores hat Ulrike Schelter-Baudach

 

Pfarrer Hartmut Klausfelder