+++ Hier finden Sie besinnliche Texte oder die Predigt vom letzten Sonntag zum Nachlesen. +++
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Liebe Besucher unserer Website!

Im folgenden Video möchten wir unsere Grüße an Sie in digitaler Form richten. Sie hören dort die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium in einer freien Übertragung im Neustädter Dialekt!

Hier der direkte Link zum Video.

Andreas Walter

Familiengottesdienste sind immer kleine Events für Kinder. Die biblischen Inhalte werden kindgerecht formuliert und häufig auch mit einem Rollenspiel aufgelockert. So auch an diesem Sonntag, der zufällig auch der Nikolaustag war.

Bald nach dem ersten Lied und der biblischen Lesung (Monika Klausfelder) spielte eine Bläsergruppe aus dem Posaunenchor Neustadt am Kulm die Melodie „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ (Evi Sloot) an. Und er kam wirklich mit „hohoho“ und Glockengebimmel, so wie man es aus dem Fernsehen kennt. Zu „Lasst uns froh und munter sein“ trat der Heilige Nikolaus (Christine Rupprecht) aus der Sakristei. Da waren die kleinen Gottesdienstbesucher sofort hellwach!

Die beiden weihnachtlichen Figuren stellten sich erst einmal vor, bewunderten die Ähnlichkeiten des Aussehens und die Unterschiede der Kleidung. Nikolaus erklärte den Sinn des Namens, den beide Figuren trugen. Er setzt sich aus dem griechischen „Nikos“ und „Laos“ zusammen und heißt übersetzt: „Das Volk gewinnt“. Entsprechend dem Namen stellten Beide heraus, dass sie für die Menschen, die Armen, die Schwachen und die Kinder sorgen wollten. Der Weihnachtsmann entdeckte im Gespräch, dass der Nikolaus wohl sein Urururururur-Großvater war und erfuhr, dass St. Nikolaus ein echter Bischof war.

St. Nikolaus lud den Weihnachtsmann schließlich zu einer Bildpräsentation ein, die das Leben des Heiligen beschrieb. Die Kinder und ihre Eltern erfuhren, dass Nikolaus Bischof in Myra war, dem heutigen Demre in der Türkei. Dort rettete er die Kinder der Stadt aus den Fängen der Piraten und gewann Weizen für die von einer großen Hungersnot gebeutelten Menschen. Gott selbst hatte ihm den Weg aus der Krise gezeigt, indem er Nikolaus auf den Kirchenschatz aufmerksam machte, mit dem Nikolaus die Piraten zufriedenstellen konnte.

Christine und Werner Rupprecht

Nach dem großen Erfolg im Sommer ist nun ein neuer Weg vom Kindergottesdienstteam Neustadt am Kulm angelegt worden.

Wiederum am großen, dem Rauhen Kulm, wurde der neue Weg eingerichtet. Er führt eine andere Strecke entlang, beginnt aber wieder beim Infozentrum "Kulmterasse" am Fuß des Rauhen Kulm. An der kleinen Brücke führt rechts der KiGo To Go in den Wald hinein. Später verläuft er kurz auf dem Forstweg, am Kindergartenwald entlang bis zum Kindergarten und durch den Ort zurück zum Ausgangspunkt. Er ist kinderwagentauglich, wenngleich am Anfang ein paar Steinen ausgewichen werden muss.

Am Buß- und Bettag wurde der Weg feierlich eingeweiht. Pfarrer Klausfelder sprach einen Segen für alle Kinder und Spaziergänger. Die drei Kinder, die das rote Band durchschneiden durften, machten sich mit ihren Eltern sofort auf den Weg.

„Das erste Besucherkind überholte uns aber bereits beim Aufbau des Weges“, verrieten die Kindergottesdienst-Mitarbeiterinnen Christine Rupprecht und Evi Sloot. Der KiGo To Go bleibt vorerst bis Ende November bestehen.

Um welche biblische Geschichte geht es auf dem neuen Kindergottesdienst-Wanderweg? In der Geschichte kommen Schweine vor. Mehr wird nicht verraten ......

 

Pfarrer Hartmut Klausfelder
Gottesdienst anlässlich des 300-jährigen Jubiläums unserer Dreieinigkeitskirche

Die Dreieinigkeitskirche in Neustadt am Kulm feierte am Sonntag die Weihe des 300 Jahre alten Gotteshauses. Auch Regionalbischof Klaus Stiegler war anwesend. (Hier finden Sie das Manuskript zu seiner Festpredigt.) Bei festlichen Anlässen ist es meist so üblich, dass die Jubilare und der Kirchenvorstand mit dem Pfarrer feierlich in die Kirche einziehen. Aus Gründen der Sicherheit zogen dieses Mal nur die Ehrengäste und die beiden Vertrauensleute des Kirchenvorstandes mit Pfarrer Klausfelder ein. Erwartet wurden Sie von zahlreichen Gemeindegliedern, die in der ganzen Kirche verteilt auf gekennzeichneten Plätzen saßen. Auch das junge Kirwavolk war in der typischen Neustädter Kirwakleidung mit den weißen besticken Schürzen gekommen. Die Gemeinde musste leider wegen den Coronavorschriften auf ihren geliebten Posaunenchor verzichten. Nicht einmal im Freien war es erlaubt, dass die Instrumente jubilierten. Umso lieber sang die Gemeinde, natürlich mit Maske, „Nun singe Lob, du Christenheit“.

Pfarrer Klausfelder freute sich, dass der Gottesdienst möglich ist, wenn auch alle anderen Feierlichkeiten rund um den Geburtstag der Kirche nicht stattfinden konnten. Schließlich gebe die Kirche doch Halt in unsicherer Zeit. Denn schon immer haben Menschen Gottes Nähe gesucht. Das äußere Zeichen für Gottes Nähe sei das Gotteshaus, die Kirche. Sie sei der Anker in unsicheren Zeiten. Er dankte allen Mitwirkenden und Helfern rund um den Gottesdienst und das Jubiläum und hob die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand hervor.

Christa Moller verlas das Evangelium. In Lukas 19, Vers 1-10 wird vom Zöllner Zachäus erzählt, den Jesu Besuch bei ihm zur Umkehr bewegte. Mit dem Blick auf Jesus schaffte er es von seinem lästerlichen Tun zu einem ehrlichen Leben zurückzufinden. Jesus war sein Anker dabei.

Musikalisch ausgestaltet wurde der Gottesdienst von Monika Brand an der Orgel und dem Vocal-X-tett aus Neustadt am Kulm. Die vier Frauen verstanden es in hervorragender Weise festlich und eindrücklich, sowohl einstimmig als auch mehrstimmig zu überzeugen. „Glauben ist, gemeinsam feiern“, so lautete in perfekter Weise das erste ihrer Lieder.

Christine und Werner Rupprecht

Erntedank ist nicht nur für die Landwirte ein wichtiger Tag. Jeder Hobbygärtner weiß, wie viel in einem Sommer auch unpassend wirken kann. Eine Ernte einzufahren ist nicht selbstverständlich. Der Verbraucher merkt in unseren Breiten davon wenig, denn im Supermarkt sind immer genug Lebensmittel vorhanden. Sie kommen aus aller Welt.

Dafür gilt es am Erntedanksonntag von ganzem Herzen „Danke“ zu sagen. Die Kirchengemeinde machte es in musikalischer Form mit dem Lied „Danke für alle guten Gaben“. Dabei hatten sie eine reich geschmückte Kirche mit Sonnenblumen, Mais und vielen Früchten vom Feld und aus dem Garten vor Augen. Pfarrer Hartmut Klausfelder nannte die Dekoration einen „sichtbaren Dank an Gott“! Da durfte natürlich das traditionelle Lied „Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land“ nicht fehlen.

„Es reicht!“ – dieses Motto des Landeskirchlichen Dienstes „Kirche im ländlichen Raum“ nahm Pfarrer Klausfelder bei seiner Begrüßung auf. Gemeint war dabei nicht nur das Essen, sondern auch die Nahrung für die Seele, wenn wir uns gegenseitig um uns kümmern und aufeinander Rücksicht nehmen. Denn wir können hier aus der Fülle leben. Das ist nicht überall auf der Welt so. Der Geistliche gab zu bedenken, dass wir oft nur auf das schauen, was fehlt oder was wir nicht geschafft haben. Dabei übersieht man, was gut ist. Er wies darauf hin, dass Gott uns einlädt, so wie wir sind. Für ihn sind wir in Ordnung. So konnte die Gemeinde befreit singen: „Allein Gott in der Höh´ sei Ehr und Dank für seine Gnade.“

Christine und Werner Rupprecht
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