+++ Hier finden Sie besinnliche Texte oder die Predigt vom letzten Sonntag zum Nachlesen. +++
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Die Pauluskirche in Trabitz ist eine Filialkirche der Evangelischen Kirchengemeinde Neustadt am Kulm. Dort fand am vergangenen Samstag ein Familiengottesdienst zum Gedenken an die Reformation statt.

Bereits bei ihrer Ankunft wurden die Gottesdienstbesucher von stimmungsvollen Lichtergläsern und Feuerkörben auf das Fest eingestimmt. Pfarrer Klausfelder nannte in seiner Begrüßung den Grund für das „Reformationsfeuer“. Viele Menschen und vor allem die Kinder denken beim Datum des 31. Oktobers nur noch an Halloween. So sei der Gedanke entstanden, die Reformation mit Licht und Feuer nach außen hin sichtbar zu machen.

Christine und Werner Rupprecht

Neustadt am Kulm ist mit zahlreichen Musikgruppen gesegnet, die sich regelmäßig in das kirchliche Gemeindeleben einbringen. Am Sonntag jedoch hatte die Kulmstadt Besuch aus Wunsiedel. Der Kinder- und Jugendchor aus der Kantorei Wunsiedel war zu Gast und bereicherte den Gottesdienst mit ausgefeilten und schmissigen mehrstimmigen Liedern.

Die Begegnung ist aus der ehemaligen Tätigkeit von Pfarrer Klausfelder in Bad Alexandersbad und Frau Schelter-Baudach als diplomierte Kirchenmusikerin und lizensierte Musikgartenlehrkraft im benachbarten Wunsiedel erwachsen. Durch die musikalischen Bande der Familien hatte sich eine Freundschaft entwickelt.

Der Chor verbrachte nun im September einige Übungstage im evangelischen Gemeindehaus in Neustadt am Kulm. „Als Dankeschön dürfen wir uns heute an eurem wunderbaren Gesang erfreuen!“, leitete Pfarrer Klausfelder den Gottesdienst ein. 18 Kinder brachten sich in wechselnder Besetzung, stimmgewaltig und dynamisch ein. Sie beeindruckten mit ausgefeiltem und ausdrucksstarkem Gesang, egal in welcher Sprache das Lied dargeboten wurde. Chorleiterin Ulrike Schelter-Baudach leitet den Chor seit 15 Jahren. Mit ihrem lebendigen Dirigierstil führte sie bereits die Kleinsten zu einem mitreißenden und fein abgestimmten Gesang.

Christine und Werner Rupprecht

Speinshart ist für seine Klosterkirche bekannt. Es gibt aber noch ein weiteres Kleinod in der Region. Das ist die Dreieinigkeitskirche in Neustadt am Kulm.

Nur wenige Menschen wussten bisher, dass diese schöne Kirche zu den Markgrafenkirchen gehört. Seit kurzem weist ein Schild neben der Eingangstüre darauf hin. Am Tag der Markgrafenkirchen (Erntedanksonntag) konnte man mehr darüber erfahren. Denn die Kirchengemeinde bot am Vormittag und nachmittags zwei Führungen in der Kirche an. Frau Käthe Pühl, sehr versiert in Stadt- und Kirchengeschichte, erklärte die Besonderheiten der Neustädter Kirche. Die Kirche hat, wie alle umliegenden Orte, eine bewegte Geschichte hinter sich. Nach der Reformation durch Luther sah sich das Volk überall zwischen dem katholischen und dem evangelischen Glauben hin und her geschoben. Es hatte sich der religiösen Überzeugung seines Landesherren anzupassen. Während die nördliche Oberpfalz bei der Gegenreformation überwiegend wieder katholisch wurde, blieb Neustadt am Kulm bis heute ununterbrochen evangelisch.

Christine und Werner Rupprecht

Unserer Einladung zur besinnlichen Abendwanderung sind am Wochenende in Neustadt am Kulm viele Gemeindeglieder gefolgt. Neben dem herrlichen Naturerlebnis erhielten die Wanderer auch geistige Nahrung von Pfarrer Klausfelder.

Die Kirche im Allgemeinen bewegt immer wieder die Gemüter. Kirche will bewegen, nämlich die Gläubigen anregen, das Richtige zu tun und auf Gott zu vertrauen. Kirche bewegt und stärkt Geist und Seele. Nicht jeder findet den Zugang im üblichen Gottesdienst. Deshalb bieten wir mit der Reihe „Kirche bewegt“ neue Angebote für alle an, die den Glauben und den Sinn des Lebens suchen.

Nach der Radtour im Juli wurde nun eine Abendwanderung rund um das Kulmstädtchen angeboten. Wir starteten am Neustädter Friedhof, direkt unterhalb der Friedhofskirche. Obwohl vom Westen dunkle Wolken aufzogen, durfte Pfarrer Klausfelder 27 Wanderer begrüßen. Passend zu den Wolken am Himmel wies er auf das Thema der besinnlichen Wanderung hin: „Lebenswasser“! Ohne Wasser ist kein Leben auf der Erde möglich. Alles hängt vom Wasser ab.

Christine und Werner Rupprecht

Die ökumenische Radtour der Evang. Kirchengemeinde Neustadt am Kulm verband Inhalte beider Konfessionen auf ihrem Weg über Mockersdorf und Kastl bis hin nach Trabitz. Dort konnten die Radler erst einmal ihren Durst stillen, um dann am Samstagabendgottesdienst teilzunehmen.

Pfarrer Klausfelder legte der Predigt das Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud!“ zu Grunde. Das Lied hat sehr viele Verse, die Gottes schöne Natur, sehr bewegt, in allen Facetten preist.

Unter dem neuen Format der Kirchengemeinde mit dem Titel „Kirche bewegt“ soll es ja viele Veranstaltungsangebote geben, die neue Glaubenserfahrungen ermöglicht. „Wir wollen also als Kirche, als Kirchengemeinde etwas bewegen. Wir wollen Menschen in Bewegung bringen. Wir wollen, dass sich etwas bewegt.“, erklärte Klausfelder die Absichten des neuen Angebotes.

Christine und Werner Rupprecht
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