+++ Hier finden Sie besinnliche Texte oder die Predigt vom letzten Sonntag zum Nachlesen. +++
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Erntedank ist nicht nur für die Landwirte ein wichtiger Tag. Jeder Hobbygärtner weiß, wie viel in einem Sommer auch unpassend wirken kann. Eine Ernte einzufahren ist nicht selbstverständlich. Der Verbraucher merkt in unseren Breiten davon wenig, denn im Supermarkt sind immer genug Lebensmittel vorhanden. Sie kommen aus aller Welt.

Dafür gilt es am Erntedanksonntag von ganzem Herzen „Danke“ zu sagen. Die Kirchengemeinde machte es in musikalischer Form mit dem Lied „Danke für alle guten Gaben“. Dabei hatten sie eine reich geschmückte Kirche mit Sonnenblumen, Mais und vielen Früchten vom Feld und aus dem Garten vor Augen. Pfarrer Hartmut Klausfelder nannte die Dekoration einen „sichtbaren Dank an Gott“! Da durfte natürlich das traditionelle Lied „Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land“ nicht fehlen.

„Es reicht!“ – dieses Motto des Landeskirchlichen Dienstes „Kirche im ländlichen Raum“ nahm Pfarrer Klausfelder bei seiner Begrüßung auf. Gemeint war dabei nicht nur das Essen, sondern auch die Nahrung für die Seele, wenn wir uns gegenseitig um uns kümmern und aufeinander Rücksicht nehmen. Denn wir können hier aus der Fülle leben. Das ist nicht überall auf der Welt so. Der Geistliche gab zu bedenken, dass wir oft nur auf das schauen, was fehlt oder was wir nicht geschafft haben. Dabei übersieht man, was gut ist. Er wies darauf hin, dass Gott uns einlädt, so wie wir sind. Für ihn sind wir in Ordnung. So konnte die Gemeinde befreit singen: „Allein Gott in der Höh´ sei Ehr und Dank für seine Gnade.“

Christine und Werner Rupprecht

Große Betroffenheit herrschte im Frühjahr, als klar wurde, dass mit den herrschenden Coronaregeln an die Durchführung der Konfirmation nicht zu denken war. Umso schöner und bewusster durften alle Beteiligten nun am Sonntag das Reifefest der Evangelischen Christen in Neustadt am Kulm erleben.

Nur die Eltern und Paten und ganz wenige der engsten Verwandten konnten an der feierlichen Zeremonie in der mit Buchskränzen geschmückten Dreieinigkeitskirche teilnehmen. Die Konfirmanden und Konfirmandinnen saßen einzeln auf feierlich geschmückten Stühlen vor dem Altarraum.

Pfarrer Klausfelder und Lektor Andreas Walter, der als führender Konfiteamer die Konfirmand/innen von Anfang an durch das Vorbereitungsjahr mit begleitet hat, bereiteten den Festteilnehmern einen eindrücklichen Gottesdienst. Pfarrer Klausfelder wünschte den jungen Leuten die richtigen Entscheidungen im Leben. Er ermutigte sie, die himmlische Erbschaft anzutreten, die vor 14 Jahren mit der Taufe in die Wege geleitet wurde. Zum besseren Verständnis wählte er einen Kugelschreiber symbolisch für das Zusammenspiel von Mensch und Gott. Gott sei die treibende und lenkende Kraft, der Mensch die ausführende Hand. Impulsgebend sei auch der Druckknopf, der im Kugelschreibe, wie im Leben, alles in Gang setzt und manchmal zu oft und rasant gedrückt wird. Wichtig seien auch Pausen im Leben, mahnte der Geistliche. Gott lenkt, doch der Mensch dürfe mitentscheiden.

Christine und Werner Rupprecht

Leider hat die Corona-Pandemie auch die Arbeit der Willkommens-AG unseres Kirchenvorstandes lange Zeit eingeschränkt. Doch im Hintergrund liefen die Bemühungen weiter.

So war es Anfang August endlich soweit. Ein kleines Team von Kirchenvorständen und freiwilligen Helfern ist nach Regensburg gefahren und hat in der Kirchengemeinde St. Cäcilia die dort verwaisten Büchereimöbel abgeholt. Die sehr hochwertigen Möbel erhielten wir gegen einen Spendenbetrag von 300 Euro. Als wir in Neustadt ankamen, warteten schon viele weitere Helfer auf uns. Eine Menschenkette wurde gebildet, damit wir uns nicht zu nahe kamen. Dann waren die vielen Einzelteile schnell vom Laster in den Büchereiraum gebracht.

Mittlerweile sind fast alle Möbel montiert. Auch an eine Kinderecke wurde gedacht. Ab November werden die vielen Buchspenden sortiert und nummeriert. Der Stadtrat von Neustadt am Kulm hat uns einen Zuschuss von 1000 Euro zugesagt und auch die Raiffeisenbank hat 500 Euro überwiesen. Dafür bedanken wir uns auf das Herzlichste! Denn mit diesem Geld können wir aktuelle Kinder- und Jugendliteratur anschaffen, damit unsere Bücherei attraktiv ist.

Wir wollen aber auch die Eltern und Großeltern nicht vergessen. Es sind bereits Romane, Gartenbücher, Kochbücher und Klassiker gespendet worden. Was wir noch suchen, sind die beliebten Harry-Potter-Bücher, Bilderbücher und Erstlesebücher, Leselöwen in der neuen Rechtschreibung. Unsere Bücherei wird sich von Spenden und einer Kollekte finanzieren. Neuanschaffungen hängen also davon ab. Die geringen Ausleihgebühren werden für Verbrauchsmaterial benötigt.

Ein Eröffnungstermin steht noch nicht fest. Wir halten Sie aber auf dem Laufenden. Auf jeden Fall soll die Bücherei ein Angebot der Kirchengemeinde sein, wo man sich treffen und begegnen kann oder Menschen kennenlernen kann, wenn man erst neu nach Neustadt am Kulm gezogen ist. Wir suchen noch Mitstreiter/innen für den Büchereidienst. Es geht darum vor Ort zu sein, wenn die Bücherei geöffnet hat und zu notieren, wer was ausgeliehen hat. Je mehr Personen mitmachen, desto besser verteilt sich die Arbeit und ist für den/die Einzelne/n wenig belastend. Außerdem kann die Bücherei dann öfter geöffnet werden.

Interessierte können sich im Pfarramt oder bei Philipp Kassel, Daniela Preißinger, Birgit Roth, Christine Rupprecht, Heike Schäffler und Heike Schindler melden. Wir freuen uns über jeden Anruf!

Christine und Werner Rupprecht

„Ein Familiengottesdienst wäre schon lange mal wieder an der Reihe!“, so hörte man die einhellige Meinung bei der Sitzung des Kindergottesdienstteams. Evi Sloot, Christine Rupprecht, Lore Freiberger-Feigt und Susanne Bartelmann entschieden sich dann mit Pfarrer Hartmut Klausfelder für einen Gottesdienst im Freien – einem Gottesdienst auf der Picknickdecke. Die Familien, aber auch regelmäßige Kirchgänger folgten der Einladung gerne. Schnell waren die Plätze im Schatten belegt, denn die Sonne meinte es besonders gut an diesem Sonntagvormittag. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor Neustadt am Kulm unter der Leitung von Karin Müller-Bayer. Den Gottesdienstbesuchern machte der Posaunenchor damit eine große Freude. Viel zu lange mussten sie auf die Klänge der Bläser verzichten.

Mit dem Klassiker der Sommerlieder „Geh aus, mein Herz und suche Freud!“ stellte Klausfelder den Bezug zur umgebenden Natur her und ließ die Gäste danach in die Stille lauschen. Die Unterhaltung der Vögel und das Summen der Bienen und Insekten erfreuten die Ohren der Lauschenden. Pfarrer Klausfelder spannte dann den Bogen zum Achtsam sein gegenüber der Natur, aber auch achtsam sein den Mitmenschen gegenüber. Welches Lied könnte dazu besser passen, als das schmissige „Die Erde ist schön, es liebt sie der Herr!“ Gottes Begleitung und Führung erbaten die Gläubigen mit dem wechselseitig gesprochenen Psalm 23.

Christine und Werner Rupprecht

Seit 26. Juli gibt es in der Kirchengemeinde zwei Kindergottesdienst-Wanderwege, kurz: „KiGo To Go“. An mehreren Stationen im Wald begegnen die Kinder und ihre Familien einer biblischen Geschichte, finden Gebete, werden zu kreativen Aktionen eingeladen, lösen Rätsel und Quizfragen und werden vom Segen Gottes begleitet.

In der Ortschaft Frankenberg (bei Speichersdorf) beginnt der KiGo to Go beim Weiher oberhalb des Anwesens Feigt, Frankenberg 8. Der Weg ist bereits im Ort ab dem Bushäuschen neben dem Feuerwehrhaus ausgeschildert und leicht zu finden. Parkplätze gibt es entlang der Durchgangsstraße.

In Neustadt am Kulm startet der „KiGo To Go“ im Kulmwald, oberhalb des neuen Infozentrums am Rauhen Kulm. Dort gibt es auch ausreichend Parkplätze. Der Rundwanderweg verläuft auf dem so genannten „Oberen Ringweg“ um den Rauhen Kulm, entlang der Markierung blaues Kreuz.

Wichtig: Die beiden Rundwanderwege in Frankenberg und Neustadt am Kulm behandeln zwei unterschiedliche Geschichten. Auch sonst weichen die Inhalte der Stationen voneinander ab. Darum kann es für interessierte Wanderer und Spaziergänger sicher interessant sein, beide „KiGo To Go“ im Lauf der nächsten Wochen zu begehen. Voraussichtliche Gehzeit, einschließlich Verweildauer an den Stationen: ca. 2 Stunden.

Beide Kindergottesdienst-Wanderwege sind mit dem Logo der Evangelischen Kinderkirche und mit Pfeilen markiert.

Die Kindergottesdienst-Teams von Neustadt am Kulm und Frankenberg wünschen allen Familien und Interessierten viel Freude an zwei Wanderwegen der besonderen Art.

Pfarrer Hartmut Klausfelder
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