Mit einem festlichen Weihnachtskonzert setzte unsere Kirchengemeinde die Festtage fort. In der vollbesetzten Kirche lauschten die Zuhörer zahlreichen musikalischen Gruppen und wurden dabei auch von neuen Ensembles, wie dem Männerdreigesang, überrascht.
Mit jeweils drei Beiträgen überzeugten der Kirchenchor „Pro Deo“ der Kirchengemeinde Wirbenz, der kombinierte Posaunenchor aus Neustadt und Frankenberg, der Kinderchor, der Männergesangverein Neustadt am Kulm und Trabitz, die Flötengruppe aus Frankenberg, das Vocal X-tett und der neu gegründete Männerdreigesang mit Johannes Schinner, Holger Haller und Hartmut Klausfelder.
Der Posaunenchor eröffnete das Konzert mit einer Variation von „Tochter Zion“ nach G.F. Händel. Erst still und dunkel, dann verkündend und festlich stellte er damit den Bogen vom Advent bis hin zur Geburt Jesu und der feierlichen Weihnachtszeit dar.
Überraschend heimelig und an Jagdhornbläser erinnernd glänzte der Posaunenchor mit den volltönenden Beiträgen, bei denen nur die Unterstimmen – die Tenorhörner und Posaunen in Aktion waren. Doch auch die gefühlvollen Lieder der Kinder, vor allem das Potpourri der „Weihnachtsliederhits“ im Lied „Kinderaugen leuchten“ brachten die Herzen des Publikums zum Schmelzen. Internationale Musikstücke brachte die Flötengruppe in dem typisch weichen Flötenklang dar und das Vokal X-tett fein abgestimmte Lieder zu Gehör. Der Kirchenchor aus Wirbenz glänzte mit einem „Halleluja-Kanon“ nach einem Motiv von Wolfgang Amadeus Mozart. Volltönende Männerstimmen konnte man beim Dreigesang genießen. „Gott kam herab zu uns“ erinnerte an den Grund für die Weihnacht. Der Männergesangverein beschenkte das Publikum mit dem Schlusslied aus der „Stawoldmess“, das im Dialekt gehalten war. Dazwischen erklangen herrliche Pianoklänge, virtuos gespielt von Hartmut Klausfelder, der dabei seiner „Jazzader“ freien Lauf lies, wie er selbst schmunzelnd betonte. Er erhielt zu Recht besonders langen Applaus.
Die Zeit verging wie im Flug und die Zuhörer honorierten den musikalischen Genuss jeweils gleich nach den Darbietungen der Gruppen, aber auch am Schluss. Die zahlreichen Spenden werden für die Sanierung des Glockenstuhls und der Reparatur der Vaterunser-Glocke verwendet.













