+++ Hier finden Sie besinnliche Texte oder die Predigt vom letzten Sonntag zum Nachlesen. +++

Die ökumenische Radtour der Evang. Kirchengemeinde Neustadt am Kulm verband Inhalte beider Konfessionen auf ihrem Weg über Mockersdorf und Kastl bis hin nach Trabitz. Dort konnten die Radler erst einmal ihren Durst stillen, um dann am Samstagabendgottesdienst teilzunehmen.

Pfarrer Klausfelder legte der Predigt das Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud!“ zu Grunde. Das Lied hat sehr viele Verse, die Gottes schöne Natur, sehr bewegt, in allen Facetten preist.

Unter dem neuen Format der Kirchengemeinde mit dem Titel „Kirche bewegt“ soll es ja viele Veranstaltungsangebote geben, die neue Glaubenserfahrungen ermöglicht. „Wir wollen also als Kirche, als Kirchengemeinde etwas bewegen. Wir wollen Menschen in Bewegung bringen. Wir wollen, dass sich etwas bewegt.“, erklärte Klausfelder die Absichten des neuen Angebotes.

Christine und Werner Rupprecht

Mit dem neuen ökumenischen Angebot „Kirche bewegt“ möchte die Evangelische Kirchengemeinde Neustadt am Kulm eine neue Möglichkeit schaffen, sich mit dem Glauben zu beschäftigen.

Trotz schweißtreibender Temperaturen, machten sich am Nachmittag 10 Radler auf, Gottes schöne Natur einmal anders und bewusster zu erleben. Denn vom Auto aus nimmt man die Landschaft doch nur punktuell wahr. Die schönen Eindrücke fliegen viel zu schnell vorbei.

Ganz anders ist es vom Sattel des Rades aus. Die Farbkontraste wirken, schöne Eindrücke lassen sich eine ganze Zeit lang mit den Augen festhalten und eine tiefe innere Zufriedenheit, ja sogar Dankbarkeit breitet sich im Herzen aus. Ärzte empfehlen ja immer wieder, dass Bewegung einen Ausgleich zum Stress im Alltag bietet. Dies in der abwechslungsreichen Natur unserer Region tun zu dürfen ist schon ein Privileg!

Die Gruppe der Radfahrer machte sich in Neustadt am Kulm auf. Treffpunkt war die Dreieinigkeitskirche, die in der Region zu den besonderen, den Markgrafenkirchen gehört. Weiter ging es über Mockersdorf nach Reisach und schließlich über Wolframshof nach Kastl. Die Freiwillige Feuerwehr Neustadt am Kulm sicherte die Gruppe an den Straßen ab. Meistens ging die Fahrt aber über ungefährliche Nebenstrecken.

In Kastl wurde die historische Dorfkirche St. Margaretha besucht. Hans Walter, bekannter Geschichtskundiger aus Kastl, erklärte bei einer Führung durch die Kirche und über den angrenzenden Friedhof in Kastl die bewegte Geschichte der Kirche und der Region in der Zeit der Glaubenskriege. Mit Verwunderung hörten die Gäste, dass sogar Kastl für eine kurze Zeit dem Evangelischen Glauben angehörte!

Nach dieser sehr informativen und mit vielen Details geschmückten Führung hieß es: „Weiter geht´s nach Trabitz!“. Dort besuchten die Radler gemeinsam den Abendgottesdienst in der Filialkirche Trabitz, die ebenfalls zur Evangelischen Kirchengemeinde Neustadt am Kulm gehört.

Bei einem gemütlichen Beisammensein auf der Wiese im Schatten des Kirchengebäudes saßen Radler und Kirchgänger noch gerne für eine Weile beisammen. Dabei konnte man sich mit Würstchen und Getränken stärken. Die nächste Ökumenische Veranstaltung aus der Aktionsreihe „Kirche bewegt“ findet bereits am 9. August um 19.00 Uhr statt. Dieses Mal wird eine besinnliche Abendwanderung um den Neuweiher angeboten. Dazu wird herzlich eingeladen!

Christine und Werner Rupprecht

Liebe Jubilarinnen und Jubilare, liebe Gemeinde! Meine Predigt zur Jubelkonfirmation hat wieder ein Motto. Dieses Motto haben Sie sicherlich be-reits im Gottesdienstprogramm gelesen. Ich möchte es hier vorne mit einem Plakataufsteller noch einmal sichtbar machen. Der Titel meiner Predigt lautet:

„Beschwingt durchs Leben gehen“

Bestimmt gab es im Leben unserer Jubilare, aber auch im Leben aller hier Anwesenden solche Momente: Wo Sie beschwingt durchs Leben gegangen sind. Da war Ihr Gang aufrecht, der Kopf erhoben, der Gang leicht federnd. Vielleicht haben Sie sogar ein Lied gepfiffen oder vor sich hin gesungen. Was sind das für Momente, in denen man beschwingt durchs Leben geht? Vielleicht wollen Sie, während ich einige Beispiele nenne, selbst ein wenig in Ihren Erinnerungen kramen … Beschwingt durchs Leben geht man auf jeden Fall nach einem schönen Erlebnis: Du hattest beruflich Erfolg oder im privaten Bereich ist etwas gut gelungen. Oder der Lieblings- Fußballverein hat gewonnen (eine Sache, die mir im letzten Jahr als Club-Fan leider kaum vergönnt war). Vielleicht hat es auch Nachwuchs gegeben in der Familie: Kinder oder Enkel, und alles ist gesund. Oder Sie haben eine Veranstaltung oder ein Konzert miterlebt, und waren begeistert. Nach einem wundervollen Tanzabend geht man vielleicht auch beschwingt nach Hause. Vielleicht erinnern Sie sich auch an ein Erlebnis, wo Ihnen eine Zentnerlast vom Herzen oder von den Schultern gefallen ist: Eine ärztliche Untersuchung hat keinen negativen Befund ergeben. Oder Sie haben eine Prüfung hinter sich gebracht und bestanden. Ja, liebe Jubilare, liebe Gemeinde, ich könnte sicherlich noch viele Beispiele aufzählen. Beispiele für Lebenssituationen, in denen Sie beschwingt durchs Leben gegangen sind. Ich denke, es ist in jedem Falle klar geworden, was für Momente das sind im Leben, die uns zum „Schwingen“ bringen, die den „Swing“ in uns auslösen, um es einmal musikalisch auszudrücken. Bestimmt ist auch der Beter des 103. Psalms beschwingt gegangen oder gelaufen, als er die Worte seines Gebetes gesprochen oder gesungen hat. Möglicherweise hat er sogar dazu getanzt. Wir haben die berühmten Verse des 103. Psalms vorhin im Wechsel als Gebet gesprochen. Ich lese noch einmal einige Verse vor:

1 Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! 2 Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: 3 der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, 4 der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, 5 der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler.

Pfarrer Hartmut Klausfelder

Die evangelischen Kulmgemeinden feierten dieses Mal in Frankenberg im Festzelt des Geselligkeitsvereins „Hide Away“, der sein 45-Jähriges Bestehen am Kirwawochenende feierte.

Es ist bereits eine gerne wiederholte Tradition, dass die evangelischen Kulmgemeinden gemeinsam den Tag von Christi Himmelfahrt feiern. Normalerweise findet aus diesem Anlass ein Gottesdienst unter freiem Himmel am kleinen Kulm in Neustadt am Kulm statt.

In diesem Jahr traf man sich jedoch im Festzelt des Geselligkeitsvereins „Hide Away“ in Frankenberg, in dem eine Filialkirche der Neustädter Kirchengemeinde steht. Der Gottesdienst wurde von den vereinigten Posaunenchöre Neustadt am Kulm und Frankenberg, die Unterstützung von Bläsern aus Speichersdorf und Wirbenz erhalten hatten, festlich umrahmt. Sie standen unter der Leitung von Monika Klausfelder.

Christine und Werner Rupprecht

Traditionell steht der 4. Sonntag nach Ostern, der Sonntag mit dem lateinischen Namen „Kantate“, im Zeichen der Kirchenmusik. Darum freuen wir uns, dass der Gottesdienst am 19. Mai, um 9.00 Uhr, in der Stadtkirche, vom Vocal X-tett festlich ausgestaltet wird: Die vier Musikerinnen Manuela Brand, Carolin Deinlein, Stephanie Kaufmann und Christine Pühl werden sowohl mehrstimmige Gesangsbeiträge einstudieren, als auch Instrumentalmusik (Blockflötenquartett und Orgel-Saxophon) zum Besten geben. Herzliche Einladung zu einem besonderen Gottesdiensterlebnis!

Vocal-X-tett

Im Ostergarten gingen die Jünger, Maria Magdalena und Jesus spazieren. Eindrücklicher Familiengottesdienst erhielt viel Lob.

Der Ostersonntag ist in Neustadt am Kulm traditionell ein Tag für die Familie. Nach der Osternacht ganz in der Frühe bot der Gottesdienst am Vormittag das Ostergeschehen in kindgemäßer Form an und wurde vom Team des Kindergottesdienstes mitgestaltet. Für die feierliche Umrahmung sorgte der Kirchenchor unter der Leitung von Manuela Brand. Vor Allem mit ihrem Lied „In Jesu Namen“ setzten er musikalische Glanzpunkte in dieser Osterfeier.

Christine und Werner Rupprecht

Bei der Konfirmation am 28. April, um 9.30 Uhr, bestätigen die folgenden zwei Konfirmandinnen und vier Konfirmanden ihre Taufe und ihre Zugehörigkeit zu Gott und unserer Gemeinschaft. Vorher legen sie am Samstag, den 27. April, um 17 Uhr, die Beichte ab.

  • Lara Dollhopf aus Neustadt am Kulm
  • Elias Krapf aus Weha bei Kastl
  • Ingo Krause aus Neustadt am Kulm
  • Ines Preißinger aus Filchendorf
  • Jan Prischenk aus Neustadt am Kulm
  • Patrick Steinrück aus Menzlas bei Schlammersdorf
Andreas Walter