In einem festlichen Gottesdienst am 1. Advent 2018 wurde der bisherige Kirchenvorstand nach sechs Jahren Amtszeit von Pfarrer Klausfelder „entpflichtet“. Dabei galt es auch, Abschied zu nehmen von vier Kirchenvorständen, die nicht mehr für eine weitere Periode kandidiert hatten. Mit einer Urkunde dankte Pfarrer Klausfelder im Namen der Kirchengemeinde

  • Frau Isolde Gabriel, Kastl, für 6 Jahre Mitarbeit,
  • Frau Stephanie Pelz, Trabitz, für 6 Jahre Mitarbeit,
  • Herrn Reinhold Schmid, Frankenberg, für 12 Jahre Mitarbeit,
  • Herrn Günther Steinlein, für 30 Jahre Mitarbeit.

Anschließend wurde der „neue“ Kirchenvorstand feierlich in sein Amt eingeführt.

Inzwischen haben die Kirchenvorstände ihre Arbeit aufgenommen und in den ersten drei Sitzungen bereits einige Akzente gesetzt. So wird es zum Beispiel am 7. Juni im Gemeindehaus unter dem Titel „White Friday“ ein neues Angebot für die Jugend geben. Außerdem soll das Angebot der „Offenen Kirche“, wie es in der Advents- und Weihnachtszeit zweimal in der Dreieinigkeitskirche angeboten wurde, beibehalten und ausgebaut werden.

Auf einer Klausurtagung in Immenreuth am 2. März wird sich der Kirchenvorstand intensiv mit den Schwerpunkten seiner Arbeit in den nächsten Jahren beschäftigen. An Herausforderungen mangelt es nicht, stehen der evangelischen Kirche in Zukunft nicht nur große finanzielle Einschnitte bevor, sondern auch ein Mangel an Pfarrerinnen und Pfarrern. Denn in den nächsten Jahren werden viele Geistliche in den Ruhestand gehen, während im Verhältnis nur sehr wenige jüngere Theologinnen und Theologen frei werdende Pfarrstellen besetzen können.

Vor diesem Hintergrund gilt es, in intensiver Zusammenarbeit mit den anderen evangelischen Gemeinden der Kulmregion, kirchliche Aufgaben neu aufzuteilen und auch Prioritäten zu setzen. Vor allem aber geht es um die Frage, wie das Evangelium von Jesus Christus in einer sich drastisch verändernden Welt als Kraftquelle und Hoffnungsbotschaft weitergegeben werden kann. Eine „Synode“ aller Kulm-Kirchenvorstände am 24. Mai in Grafenwöhr wird sich mit diesen Herausforderungen näher befassen.

Bitte begleiten Sie die Arbeit des Kirchenvorstandes mit Ihren Ideen und Vorschlägen – und natürlich mit Ihren Gebeten!